Häufige Fragen zu Strompreisen
Kurze Antworten mit Zahlen und Quelle. Ausführlich steht es jeweils auf der verlinkten Seite.
- Wie hoch ist der Strompreis in Deutschland?
- 36,18 ct/kWh im 1. Halbjahr 2026 für Haushalte mit 2.500 bis 4.999 kWh Jahresverbrauch, inklusive aller Steuern und Abgaben (Eurostat). Mehr dazu
- Wie hoch ist der Strompreis in Österreich?
- 32,72 ct/kWh im 2. Halbjahr 2025 für Haushalte mit 2.500 bis 4.999 kWh Jahresverbrauch, inklusive aller Steuern und Abgaben (Eurostat, als geschätzt gekennzeichnet). Mehr dazu
- Wann war Strom in Deutschland am teuersten?
- Im 1. Halbjahr 2023 mit 41,25 ct/kWh im Eurostat-Durchschnitt, dem höchsten Halbjahreswert seit 2007. Mehr dazu
- Was hat der Börsenstrompreis zuletzt gekostet?
- Im Jahr 2025 lag das Mittel am Day-Ahead-Markt für Deutschland bei 89,32 EUR/MWh, also 8,93 ct/kWh netto. Mehr dazu
- Lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?
- Das hängt von deinem Verbrauchsmuster und vom Aufschlag des Anbieters ab. Der Tarif-Rechner zeigt die Gewinnschwelle für deinen Haushalt mit den echten Börsenpreisen der letzten 12 Monate. Mehr dazu
- Muss mein Stromanbieter einen dynamischen Tarif anbieten?
- Seit dem 1. Januar 2025 müssen in Deutschland alle Stromlieferanten einen dynamischen Tarif anbieten, für Kundinnen und Kunden mit intelligentem Messsystem (§ 41a Abs. 2 EnWG). Vorher galt das nur für Lieferanten mit mehr als 100.000 Letztverbrauchern. In Österreich haben Kundinnen und Kunden mit intelligentem Messgerät seit 1. April 2026 ein Recht auf einen Liefervertrag mit dynamischen Energiepreisen; Lieferanten mit mehr als 25.000 Zählpunkten müssen solche Verträge anbieten (§ 22 ElWG, BGBl. I Nr. 91/2025). Mehr dazu
- Wann wurde die EEG-Umlage abgeschafft?
- Der Bundestag beschloss am 28. April 2022 die Absenkung der EEG-Umlage auf null zum 1. Juli 2022. Die Förderkosten werden seither aus dem Bundeshaushalt bzw. dem Energie- und Klimafonds getragen, mit rund 6,6 Mrd. Euro jährlich. Mehr dazu
- Was war die Strompreisbremse?
- Das Gesetz wurde am 20. Dezember 2022 ausgefertigt. Es deckelt für Verbrauch bis 30.000 kWh pro Jahr den Preis bei 40 ct/kWh brutto für 80 Prozent des Verbrauchs. Es gilt für Strom, der nach dem 31. Dezember 2022 und vor dem 1. Januar 2024 verbraucht wird. Mehr dazu
- Warum gibt es negative Strompreise?
- Wenn viel Wind- und Solarstrom auf geringe Nachfrage trifft und konventionelle Kraftwerke nicht schnell genug drosseln können. Wie oft das vorkommt, zeigt die Auswertung je Jahr. Mehr dazu
- Woher stammen die Zahlen?
- Haushaltspreise von Eurostat, Börsenpreise von der Bundesnetzagentur über Energy-Charts (Fraunhofer ISE), beide unter CC BY 4.0. Alle Quellen und Annahmen stehen auf der Methodik-Seite. Mehr dazu